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Klebebänder Anwendungstipps

Klebebänder halten die Welt zusammen! Ob Packbänder, doppelseitiges Klebebänder, Gewebeband oder ein Tape für eine ganz spezielle Anwendung – die Rollen unterscheiden sich in ihren Klebstoffen und Eigenschaften oft nur minimal. In der Beschreibung des jeweiligen Produktes geht es schnell recht technisch zu. Was bedeuten all diese Fachbegriffe aus der Klebetechnik? Kann man die doppelseitigen Klebebänder rückstandsfrei entfernen, obwohl hier nichts davon steht? Klebebänder kommen in jeder Branche vor, in der etwas zusammengebaut, verklebt, verbunden oder geschützt werden muss. Sie werden häufig in vielen Bereichen von Industrie, Handel und Handwerk eingesetzt. Heutzutage existieren unzählige Arten von Klebebändern. Sie besitzen Montage- und Schutzfunktionen und können alle möglichen Dinge verkleben, befestigen, fixieren, verschließen, verpacken, bündeln oder isolieren. meistern verschiedene Aufgaben wie Zukleben, Abkleben, Abdichten, Absperren, Bandagieren, Beschriften, Verlegen, Endlosmachen, Instandsetzen, Maskieren, Markieren oder Umwickeln. Allerdings ist nicht jedes Klebeband ein Allrounder, der alle genannten Eigenschaften besitzt.

Klebeband – Arten

Einseitiges und doppelseitiges Klebeband: Ob ein- oder doppelseitiges Klebeband oder Gewebeband – der Aufbau einer Rolle ist immer abhängig von der Verwendung des Produktes. Einseitige Klebebänder werden je nach Klebstoff optional mit einer Schutzfolie ausgeliefert. Doppelseitige Klebebänder: zeichnen sich dadurch aus, dass beide Seiten des Trägermaterials mit Kleber beschichtet werden. Die Tapes können sogar mit zwei unterschiedlichen Klebstoffen behaftet sein. Dann handelt es sich meist um eine stark und eine schwach klebende Seite. Eine Sonderform sind Klebebänder ohne Trägerschicht für den Klebstoff. Solche Bänder nennt man Transferklebebänder. Ein dünner, meist transparenter Klebefilm wird auf der Rolle lediglich durch abziehbare Folien geschützt. Ein Transferklebeband eignet sich hauptsächlich für Verklebungen von zwei glatten (ausgleichenden) und dünnen Schichten. Auf Veranstaltungen werden diese doppelseitigen Klebebänder gerne als Teppichklebeband oder als Verlegeband für temporär liegende Bodenbeläge benutzt. Die schwach klebende Seite schont einerseits den Untergrund, das Klebeband lässt sich außerdem nach dem Event leicht und ohne Klebereste lösen.

Welches Klebeband soll ich kaufen, welches ist das Richtige?

Du stehst mit Deiner Rolle Kunststoff-, Papier- oder Gewebeklebeband schon in den Startlöchern? Welches Klebeband soll ich kaufen? Na dann: auf die Plätze, kleben, los – nein, stop! Fehlstart. Bevor Du mit der Anwendung beginnst: in den Sicherheitsdatenblättern technischer Klebebänder steckt jede Menge Information! Folgende Fragen zum Band können sie Dir beantworten: Ist das Klebeband von Hand abreißbar, oder taugt es für den Abroller? Ist es leicht und geräuscharm abrollbar, ist die Rolle wasserfest, witterungs- oder temperaturbeständig? Kann das Tape statischen oder dynamischen Belastungen standhalten? Lässt sich das Klebeband individuell bedrucken oder beschriften? Ist es rückstandsfrei ablösbar? Und natürlich lässt sich Dein Band in seinen Haupteigenschaften mit anderen Tapes vergleichen. Beim Kaufen von Klebeband sollte man auch auf die Kohäsion und Adhäsion achten. Die Wörter stammen aus dem Lateinischen, Kohäsion bedeutet “zusammenhängen”. Hier sind die Bindungskräfte innerhalb eines Stoffes (dem Kleber) gemeint. In der Praxis ist eine gute Kohäsion extrem wichtig, wenn das Klebeband trägerparallel belastet werden soll. Klebstoffe mit niedriger Kohäsion hinterlassen nach dem Abziehen oft Kleberückstände auf der Oberfläche. Adhäsion bedeutet “anhaften”. Es beschreibt die mechanische Anhangskraft zweier in Kontakt tretender Stoffe. Beim Klebeband beschreibt die Adhäsion die Haftkraft zwischen einem flüssigen Fügeteil – dem Klebstoff und einem festen Fügeteil – dem Untergrund.